Sonntag, 16. März 2008

Forever Young

Den bittersueßen schmerz der ferne im herzen und gedanken an den wahnsinns der mich umfaengt im kopf. Ich saß tief ueber den bildschirm gebeugt, beim schein flackernden neonlichts als ich die nachricht erhielt. Ein kreuzzug, ein abenteuer- die suche nach dem jungbrunnen und der ewigen jugend! aber lest selbst:

Hans Fricke war gekommen. Wir wuerden dem schicksal dass nur langsames dahinwelken fuer uns bereithaelt ins faltenverzerrte gesicht spucken. Bald schon baden wir in den wassern der jugend.

Wer haette gedacht dass man dem teufel ins maul steigen kann um auf einem seiner morschen zaehne zu steigen und spaeter davon berichten kann. Der teufelszahn der sich wie eine mahnung an alle allzu mutigen abenteurer in den himmel reckt entstand der legende nach bei einem kampf eines gottes der heute ein festgefrorener berg ist. waehrend des kampfes floss das blut das teile der berge rot faerbte und ein zahn der heute von wagemutigen bestiegen werden kann landete auf der erde. Auf giftgruenen wiesen und ywischen spielenden kindern suchen wir, die hohe nimmt einem den atem doch wir suchen. Nichts, das kann nicht der ort sein aber es gibt geruechte. Gemurmel von einer Sonneninsel auf der schon die spanier den quell des lebens vermuteten…

Ein see traeumt unter einem stahlblauen himmel davon ein meer zu sein. Das tun auch auch die bolivianer die an die werften ihrer marine die klangvollen worte hacia el mar gemalt haben. Man merkt dass der schmerz des verlustes eines zugangs zum großen blau an chile noch tief sitzt. Fuer eine gruppe chilenischer studenten die wir eines nachts trafen war es sicherer sich als argentinier auszugeben um unannehmlichkeiten zu vermeiden.

Inmitten des wassers liegt die insel. Ueber eine treppe die noch von den incas errichtet wurde gelangen wir unserem ziel naeher. Es zieht uns zum herz. Jeder schritt scheint die distanz zwischen uns und der quelle zu halbieren doch wir erreichen sie nie. Wir finden nichts ausser fischern und lamas. Alle hoffnung scheint aus der welt hinauszufließen wir vertrocknen, werden schimmelgrau…

War alles nur ein fiebertraum? Habe ich meine kammer nie verlassen? Nein- auf meinem computer: Bilder




Samstag, 9. Februar 2008

Schoene Aussichten

Liebe Freunde


vor ein paar tagen habe ich die hoehle bezogen, die mich in den naechsten monaten beherbergen soll und siehe da- es ist ein palast. die wohnung ist im fuenften stock eines glasschlosses. es gibt sogar einen grimmigem nachtwaechter der die schaetze im bauch des elfenbeinturmes bewacht. man hat von jedem zimmer auf augenhoehe die berge und zu fuessen kleine gestalten die durch die strassen huschen...





Nachdem ich in einem anderen eintrag hier ja noch etwas grosspurig ueber meine chameleonhafte anpassungsfahigkeit an die hoehe geschrieben habe, haben mich die 3400 meter jetzt doch eingeholt. aufwachen und einschlafen mit kopfschmerzen und spaziergaenge im stolpergang. aber das sollte naechste woche besser sein.
leider fesselt mich meine koerperliche unpaesslichkeit an die wohnung und erlaubt nur kuerze touren in die nachbarschaft. das alles sollte aber naechste woche besser sein. dann geht auch der ernst des lebens in form einer vier tage uniwoche los..... bis dahin vertreibe ich mir die zeit damit an meinen gitarrenkuensten zu feilen. noch bin ich supershitty to the max aber wartet ab- wenn ich weiterhin abends so viel zeit habe komme ich als goldener gitarrengott zurueck und kann die stifte und statistikbuecher an den nagel haengen. rock olymp usw
hier zum abschluss ein bild in formvollendeter pose bei meinem allabendlichen selbstunterhaltungsprogramm- fuer den selbstausloeser und das archiv. im hintergrund kann man auch das high end entertainment system im wohnzimmer erkennen: all inclusive my friends













Dienstag, 5. Februar 2008

LA PAZ

ANGEKOMMEN



4100 m ueber dem Meeresspiegel
und ich keuche die ersten Minuten wie eine Dampflok

dann geht es erst mal ins hotel und nach einem ausgiebigen fruehstueck und einem Coca Tee sieht die Welt auch schon wieder etwas rosiger aus. Insgesamt macht mir die Hoehe weniger zu schaffen als gedacht. La Paz ist mit seinen 3600 metern jedenfalls ein malerischer ort um durch die strassen zu keuchen. In jeder himmelsrichtung trifft der blick auf berggipfel. Heute sind hier noch die nachwehen des karneval zu spueren und es ist dank feiertag nix los auf den strassen. Vereinzelt fahren pick up trucks und vw busse vorbei, die wenn man glueck hat mit kindern beladen sind die einen mit wasserbomben erfrischen.
ich sitze dank vorrausschauender reiseplanung auf einem winterklamottengebirge und schwitze trotz t shirt. Aus irgend einem unerfindlichen grund habe ich nicht die eis und kaeltewueste vorgefunden die ich erwartet hatte.......



Carnaval

Die Reise nach Bolivien hat sich doch etwas schwieriger gestaltet als gedacht. Dank einer Verspaetung von Air France hatte ich noch einen sechstaegigen Zwischenstop in Caracas (Venezuela). Die Reiseroute sah dann so aus:

Stuttgart -> Paris -> Caracas -> Miami (wo ich dank einer weiteren verspartug auch fast noch eine pause einlegen musste) -> LA PAZ


In Venezuela war glueckicherweise gerade Karneval und so gab es eine Menge zu sehn. Unter anderem auch wuetende Kostuemierte die auf einen Polizeiposten losgegangen sind. Da waren dann aber auch gleich Maenner mit riesigen Maschinengewehren zur Stelle um die Ordnung wieder herzustellen. Der aufmuepfige Mob stob auseinander wie eine Herde veraengstigter Schafe. Ueberhaupt sieht man an jeder Ecke entweder bis an die Zaehne bewaffnete Polizisten oder ein Bild von Chavez mit einer markigen Parole- die Stadt scheint sicher zu sein...

Insgesamt hat es sich echt gelohnt ein paar Tage hier zu verbringen, auch wenn ich dadurch den Karneval in Bolivien verpasst habe. Der schmerz wurde auch durch das famose hotel in dem mich die schuldbewusste Fluggesellschaft untergebracht hatte ein wenig gelindert (Whirlpool im Zimmer....)

Dienstag, 8. Januar 2008

Donnerstag, 3. Januar 2008

Blaue Staedte und Sonnenkoenige

EIN NEUES JAHR
Ins neue Jahr sind wir in Udaipur geschlittert. Leider etwas angeschlagen von den feierlichkeiten in goa und deshalb nicht hundert prozentig bei der sache. also doch ein eher beschauliches sylvester vor schoener kulisse.





RAJASTHAN
Rajasthan ist auf jeden fall eine andere welt als suedindien. alles is mysthischer. die maenner tragen farbenfrohe turbane und die staedte sind ein labyrinth aus schmalen gassen.



UDAIPUR
die herrscher udaipurs beriefen ihren herrschaftsanspruch auf die sonne zurueck und die strassen der stadt atmen noch heute die luft einer vergangenen zeit. zwischen schmalen gassen und geschaeften lauft man hinauf zu einem atemberaubenden palast und auch die hauser der stadt ahmen die praechtige archtitektur nach. kein vergleich zum grau vieler suedindischer grosstaedte.



DIE BLAUE STADT
Jodhpur wo viele hauser blau sind um sie in der sommerhitze kuehl zu halten uebertrifft udaipur architektonisch noch. auf dem felsigen berg ausserhalb der stadt thront ein riesiges fort mit unueberwindlichen mauern und filigranen innenhoefen. es gibt schraege stachelbewehrte tore die ihre lage und aussehen der geringeren gefahr durch heranstuermende krigselefanten verdanken, spiegelsaele und fenster die den frauen des maharajas den blick hinaus, neugierigen aber keinen blick auf die schoenheiten gewaehrten.

strandtage

GOA
hier in der kaelte scheinen die tage an den straenden von goa in weite ferne gerueckt zu sein.

baga war so wie ich mir mallorca vorstelle: sardinenbuechse...
aber einen ca 20 minuten ueber stock, stein, klippen und brandung Weg entfernt bat sich dem auge ein angenehmeres bild. abseits von den aelteren englischen ehepaaren, die ihre strandtage vorzugsweise mit biertrinken auf der veranda verbrachten, lag anjuna. schon auf dem schmalen, gewundenen pfad rief einen das droehnen aus uebergrossen lautsprechern unterlegt mit meeresbrandung zu sich.

insgesamt war goa (abgesehen von baga) viel weniger ueberlaufen als ich befuerchtet hatte und eine rickshawfahrt enfernt lag auch ein strand, den man als idyllisch bezeichnen konnte (ashvam). was leute anging gab es natuerlich einiges zu sehen- hippies und menschen die sich nach einem jahr oder einem ganzen laben im buero als solche verlkeideten so weit das auge reichte.



HEILIGABEND
an weihnachten trafen wir einige versprengte austauschstudenten zu einem weihnachtsessen ueber den koepfen der barbesucher. der tisch war reichlich gedeckt und wenn man die leiter in die luefte kammer ueber dem strand erst einmal erklommen hatte wartete auch schwedischer selbstgebrannter schnaps. neben hans waren noch niklas, patrick und jennifer aus schweden und die barbara aus oesterreich dabei.
nach dem essen stand noch eine weihnachtliche goa party (rave nummer 1) am strand auf dem programm, wo wir den heiligen abend besinnlich ausklingen liessen.

RAVE
parties am stand waren leider eher duenn gesaet, trotzdem konnten wir zwei mal mit blick aufs meer die gliedmassen durch die luft fliegen lassen, immer dem herzschlag aus den boxen folgend. ansonsten gab es noch eine grosse party ausserhalb bis zum morgengrauen auf der leider auch mein hany auf der strecke blieb. insgesamt war die musik ueberraschenderweise weniger eklig als befuerchtet und in einer ruhigen minute habe ich schon ein leben auf der jagd nach dem perfekten rave in betracht gezogen...

Sonntag, 23. Dezember 2007

Weihnachtsraetsel

Raetselspass fuer die ganze Familie
Es haben sich zwei Personen auf das Foto verrirt, die nicht zum Rest passen.
Der erste der die beiden Personen findet, bekommt einen Kuss.

Season's Greatings

Ching Ching Ching
Ching Ching Ching

Jingles all the way

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Selbst im indischen Schnapsladen steht ein korpulenter Herr in rotem Kostuem und mit weissem Bart statt Schnurri. Es scheint also Weihnachten zu sein - auch in Indien!

Also euch allen ein Frohe Fest!

Samstag, 22. Dezember 2007

Von Bergen und Pune

ja hallo ihr eifrigen lesebienen

nach einem tag in der laut lonely planet: "simply most beautiful hill station" sind wir jetzt in pune gestrandet. auf dem berg gab es die moeglichkeit sich in einer von menschenhand gezogenen rickshaw fortzubewegen. da wir aber nicht aussehen wollten wie englische kolonialherren und unsere tropenhelme sowieso nicht dabei hatten haben wir uns doch fuer pferde entschieden. nicht die beste idee. ich hatte einen halblahmen ackergaul erwartet und sass dann auf einem (da bin ich mir sicher) ehemaligen rennpferd den das durch die rennerei im kreis langsam wahnsinnig und sehr wuetend geworden ist. jedenfalls machte es einige versuche die ungewollte last auf seinem ruecken auf den boden zu befoerdern. gluecklicherweise konnte ich mit hans pferde tauschen und er konnte mit auf iris ponyhof erworbenen reitkuensten brillieren und die bestie in zaum halten (von zaemen wil ich nicht sprechen).

pune (gesprochen puna) aehnalt banglore. sicher kein schlechter ort fuer einen tag. wir sitzen seit zwei fest. alle zuege und busse sind ausgebucht. wenigstens gibt es ein ashram eines ehemaligen sex gurus (OSHO). die menschen vor den toren sehen allerdings alle sehr deprimiert aus und auf der fuehrung konnte ich nur eine frau in extatischem tanz neben zen bogenschuetzen entdecken was mich ein wenig enttaeuscht hat. von unserem urspruenglichen plan einen tag dort zu verbringen sind wir wegen der fuer indische verhaeltnisse horrenden preise fuer besucher abgekommen.

morgen geht es dann weiter nach goa.

Montag, 17. Dezember 2007

Hurra Hurra der Hans ist da

um 3 uhr morgens nach vier stuendiger wartezeit im wohl temperierten flughafenterminal erreicht der hans indien. leider viel zu spaet fuer bangalore (um 23 00 werden die gehwege hochgeklappt). am naechsten tag wird also der grosse rucksack gebracht und nach einem abstecher ins le rock mit weihnachtsdekoration, videos von guns n roses und standing ovations vom ueberwiegend indischen publikum fuer hotel california beginnt die reise von neuem. das erste ziel ist hampi. in indien hat jede groessere stadt zumindest einen aussergewohnlichen tempel als sehenswurdigkeit doch hampi uebertrifft an masse alles was ich bis jetzt gesehen habe. man braucht schon zwei tage um alles zu sehen.
die stadt ist vollkommen auf touristen ausgerichtet doch die kommen groesstenteils nach weihnachten. also teilen wir uns die tempel nur mit vereinzelt aufblitzenden bleichgesichtern und einer menge indischer schulklassen. die sind wie ueberall heiss darauf die englischenntnisse anzuwenden und wir beantworten gefuehlte 100 mal fragen nach unseren namen und dem land aus dem wir kommen. das sind auch die gespraeche die man mit geschaeftsbesitzern und rickshawfahrern ueblicherweise fuehrt. leider sprechen wenige englisch gut genug um sich ueber andere dinge unterhalten zu koennen.

morgen geht es weiter in richtung maharastra.



Easy Rider

Mein compagnon fuer die ersten age der reise war mathieu aus frankreich. ein sehr witziger reisegenosse. gluecklicherweise sind wir von dem plan abgekommen in bangaore mopeds auszulehen und in die berge zu fahren.die strassen gleichen eher rennbahnen...
satt dessen nach einer nacht unter der kunstlichen sonne einer neonroehre im reisebus und dementsprechend wenig schlaf back to pondycherry. um 7 uhr morgens bietet sich dem auge am strand ein ganz ausssergewoehnliches spektakel, soweit das auge reicht inder, in der hocke....... bei der morgentoilette. nachdem ein neuankoemmlig zwei meter von uns die skifahrerposition eingenommen hat sind wir dann erst mal auf hotelsuche gegangen. wir waren sehr erfogreich und die nachsten tage konnten wir eine huette auf stelzen, unweit des strandes beziehen. dann haben wir um unseren grossen plan vom motorradrowdy dasein wenigstens zum teil umzusetzen erst mal mopeds fuer die naechsten tage gemietet. die beten touren haben uns aufs land gefuehrt wo es noch aussieht wie vor 100 jahren. man faehrt auf holprigen erdwegen durch palmenhaine, vorbei an grasenden bueffeln und ziegenhirten. am letzten abend haben wir dann noch thunfischnudeln fuer uns und unsere herbergfamilie gekocht. ein gefuehl von zu hause. fuer die inder leider kein geschmackliches grossereignis. es fehlt chili und reis.........

Sonntag, 25. November 2007

The All Indian Birthday Extravaganza

leider wird mir nicht das glück zuteil werden meinen geburtstag in indien zu feiern. hier gibt es eine bestimmte prozedur mit dem man dem geburtstagskind seine liebe zeigt. hier das rezept, falls ihr einen eigenen all indian birthday feiern wollt:

THE ALL INDIAN BIRTHDAY EXTRAVAGANZA

ZUTATEN:mehrere eimer wasser, eine torte, inder (nach möglichkeit maskulin und mit einem lernmarathon der das gehirn schon angeweicht hat in den knochen), noch mehr wasser, einen baum, einen widerstandsfähigen popo, nach möglichkeit erdboden (braun)

zuerst schleppe man das geburtstagskind vor einen balkon mit ausreichend platz auf dem boden. Man hat vorher schon das wasser vorbereitet und das wird von oben herabgegossen. hierbei ist vorsicht geboten, man will ja die schaulustigen nicht besprenkeln. das nasse geburtstagskind muss sich nun einige male über den boden rollen. wenn man alles richtig gemacht hat sollte es eine schöne braune erdpanade haben. diese mit ein paar weiteren wassereimern nach augenmaß halb abwaschen. je nach gusto kann es jetzt auch dazu aufgefordert einen lapdance oder sonstiges am baum aufzuführen .den kuchen bereitmachen. im richtigen moment ins gesicht damit. es darf kräftig nachgedrückt werden. wir nähern uns dem höhepunkt. das geburtstagskind, nass schmutzig und mit sahne bedeckt wird nun an armen und beinen in eine wagerechte position gebracht. jetzt kommen die bereitstehenden inder ins spiel, im besten fall vorher schon ein bisschen anstacheln. die treten nun einer nach dem anderen dem geburtstagskind in den popo.

wenn man alles richtig gemacht hat ist das geburtstagskind am nächsten tag noch mit leicht gebücktem humplegang zu beobachten. indische profis schaffen es bis zu sitzproblemen....







BON APPETIT!


Es geht weiter

liebe freunde,
bin mir ja nicht sicher wie viele von euch das hier noch verfolgen. bin doch ein fauler blogautor. nichts desto trotz für die verbliebenen leser:
gestern nacht noch bis um 5 gelernt und jetzt ist es auch schon vorbei, zumindest für diese woche. ansonsten sind die meisten in ihren kammern in klausur um sich auf prüfungen vorzubereiten. das fängt bei den indern maximal 2 tage vorher an. dann aber 48 stunden.
Habe mich auch dazu entschlossen nicht gleich am ersten advent das lichtchen im zug anzuzünden sondern noch ein paar tage hier zu bleiben um mich um ein praktikum in bolivien zu kümmern.

ich hab gesehn dass der hans auch einen blog hier hat. für die, die ihn nicht kennen:
HANS steht für Head and Neck Support. das sollte stimmen, ich habs im internet gelesen.

also: www.hansunterwegs.blogspot.com

was gibt es sonst neues?
habe ein hotel in goa gefunden, für weihnachten und sylvester- das heißt 7 tage rave party. oder um es besser klingen zu lassen: "elektrodisko alter!"



das liegt schon etwas länger zurück: mysore festival
uns wurde gesagt ein muss man gesehen haben. wahnsinn. uiuiui
am ende: eine parade für ne halbe stunde, nach 3 stunden warten und 5 uhr aufstehen. nicht mal weiße elefanten und fakire und was man sonst so erwartet.

"Strange memories on this nervous night in Las Vegas. Five years later? Six? It seems like a lifetime, or at least a Main Era—the kind of peak that never comes again. San Francisco in the middle sixties was a very special time and place to be a part of. Maybe it meant something. Maybe not, in the long run . . . but no explanation, no mix of words or music or memories can touch that sense of knowing that you were there and alive in that corner of time and the world. Whatever it meant. . . .

History is hard to know, because of all the hired bullshit, but even without being sure of “history” it seems entirely reasonable to think that every now and then the energy of a whole generation comes to a head in a long fine flash, for reasons that nobody really understands at the time—and which never explain, in retrospect, what actually happened.

And that, I think, was the handle—that sense of inevitable victory over the forces of Old and Evil. Not in any mean or military sense; we didn’t need that. Our energy would simply prevail. There was no point in fighting—on our side or theirs. We had all the momentum; we were riding the crest of a high and beautiful wave. . . .

So now, less than five years later, you can go up on a steep hill in Las Vegas and look West, and with the right kind of eyes you can almost see the high-water mark—that place where the wave finally broke and rolled back."

Freitag, 16. November 2007

Back in gods own country

mit etwas verspätung ein neuer eintrag..
es sind die letzten beiden wochen des semesters und es hat sich ein kleiner berg an arbeit angehäuft. also lernen lernen lernen popernen. gestern war dann auch mal wieder uniparty, mit alkohol für umsonst. da haben sich die ökonomisch denkenden studenten hier natürlich die lichter ausgeblasen. heute fällt das studieren dementsprechend etwas schwerer. also gibt es ein blog update....

vor zwei wochen war ich nochmal in "gods own country".

mitreisende:


tag 1 war eine 18 stunden zugfahrt. unglücklicherweise nur mit zwei reservierungen für eine schlafpritsche und drei schläfern. also wenig erhohlung und große rückenschmerzen. dafür dann ein hotelzimmer mit wahnsinnsdeko (siehe bild ganz unten) und ein traumstrand. auch ein paar hippies und ein paar andere austauschstudenten im funky art cafe am abend. am nächsten tag...



tag2



...durch die backwaters.
wirklich der hammer. amazonasfeeling wie beim ersten mal aber sehr viel komfortabler, diesmal im hausboot.

tag3



im dreckigsten hotelzimmer bisher nahe den teeplantagen. leider konnte man nicht wirklich wanderen weil es immer wieder zu regnen angefangen hat- trotz allem ein sehr guter tag und ein super trip. komischerweise scheinen wanderungen auch nicht üblich zu sein hier. alle leute bieten einem touren an, die dann so aussehen dass man zu den aussichtspunkten fährt ein foto macht und das wars.....

am ende dann nochmal nach kochi (trotz ellenlangem lonely planet eintrag nicht gerade eine tolle stadt) und zurück nach bangalore

Montag, 15. Oktober 2007

panorama

Oktoberfest





das erste mal beim oktoberfest

scheint, auch wenn ich das original nicht kenne, etwas anders zu sein. eine funky psychedelic band, wenige leute, eintritt und kein weißbier.

dafür betrunkene inder und stände mit merchandise. noch ein biertrinkspiel und schon ist es fertig, das oktoberfest in indien...............